Schweiz

Wandern in der Schweiz

Die Schweiz ist unter Wanderern sehr beliebt. Hier gibt es ein Streckennetz, dass sich aus 14000 km Hartwanderwegen und 21000 km Bergwege zusammensetzt. Die insgesamt 62000 Wanderkilometer sind alle einheitlich markiert. Alle Wanderwege in der Schweiz fallen in den Verantwortungsbereich der kantonalen Sektionen der Schweizer Wanderwege SAW, welche für die Instandhaltung sowie für die Markierungen zuständig sind.

Man unterscheidet hier zwischen Wanderwegen die gelb markiert sind, Bergwege, die weiß/rot/weiß markiert sind und Alpine Wanderrouten, welche eine weiß/blau/weiße Beschilderung tragen.

Schweizer Wanderwege

Wanderweg
Gelb markierte Wanderwege können in der Regel ohne Probleme von jedem Anfänger bewandert werden. Hier braucht man weder besondere Kenntnisse, noch eine spezielle Ausrüstung.

Schweizer Bergwege

Bergweg
Die Bergwege, die weiß/rot/weiß beschildert sind, erfordern Trittsicherheit, die durch gute Berg- oder Wanderschuhe gegeben ist, da Bergwege in der Schweiz recht schmal und oft auch sehr steil sind. Man sollte eine gute körperliche Verfassung haben und sich mit den Gefahren im Gebirge etwas auseinandersetzen.

Schweizer Alpine Wanderrouten

Alpine Wanderroute
Die Alpinen Wanderrouten, welche eine weiß/blau/weiße Markierung tragen, sind teilweise Weglos und sollten deshalb ohne Gebirgserfahrung oder einem Bergführer nicht bewandert werden. Eine gute körperliche Fitness, Trittsicherheit durch Wanderschuhe mit besonders griffiger Sohle und eine gesunde Schwindelfreiheit sind quasi unumgänglich. Auch sollte man eine Kletterausrüstung in Betracht ziehen.

Die Schweiz

Die Schweiz grenzt im Norden an Deutschland, im Süden an Italien, im Westen an Frankreich und Osten an Österreich und das Fürstentum Liechtenstein.

In der Schweiz trifft man auf die drei Großlandschaften: die Schweizer Jura, ein lang gestrecktes Faltengebierge, das hügelige Mittelland der Schweiz, das sich vom Genfer See bis zum Bodensee erstreckt und die Schweizer Alpen. Hier trifft man auf die höchsten Berge Europas, was den Schwierigkeitsgrad einiger Wanderwege stark erhöht. Hier lohnen sich jedoch die atemberaubenden Aussichten über die 43 Prozent Wiesen- und Weideflächen, die man einem Gipfel erfahren kann.

Die höchsten Berge in der Schweiz, zu denen sich eine Wanderung immer lohnenswert ergibt, sind zum Beispiel der Dom (4545 Meter), die Dufourspitze im Monte-Rosa-Massiv (4634m), das Weißhorn (4507m) sowie das Matterhorn (4477m).

Auch für Wanderer sind Engadin, das Umland des Vierwaldstätter See, das Berner Oberland und das Tessin die beliebtesten Urlaubsregionen für das Wandern in der Schweiz. Unmittelbar in der Nähe der zahlreichen Wanderrouten liegen Ferienwohnungen von denen aus man seine Routen planen kann und sich von einer Langen Tour erholen.

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